Was ist unsere Vision?
Franz Vranitzky (ehem. österr. Bundeskanzler ) hat mal gesagt:
"Wer Visionen hat, braucht einen Arzt"
Deshalb lohnt es sich am Anfang darüber nachzudenken, was eine Vision ist.
Vision ist nach Wikipedia:
Die Vision (v. lat.: videre = sehen; frz.: vision = Traum) bezeichnet
- eine Vorstellung oder Imagination bezüglich eines Zustandes in unbestimmter Zukunft Vision (Zukunft)
- eine religiöse Erscheinung Vision (Religion)
- eine optische Wahrnehmung, auch Sinnestäuschung oder Halluzination
- eine Motivation / Überzeugung sich in eine Sache zu investieren
Die Vision, wie wir sie verstanden haben möchten, ist eine Mischung zwischen dem 1. und dem 4. Punkt. Vision ist zunächst eine Vorstellung bezüglich eines Zustandes in unbestimmter (bei uns bestimmter) Zukunft, die in eine Motivation übergeht, sich in die Vision zu investieren.
Unsere Vision hat als Kern die Gemeindegründung. Der Auftrag von Jesus, alle Menschen zu Jüngern zu machen, hat uns gepackt und wir können vor unserem geistigen Auge Gemeinden sehen, wo z. Z. Nichts ist.
Schaut man z. B. in den Osten unseres Landes, dann wird man feststellen müssen, dass dort kaum, bis sehr wenige Gemeinden gibt. Sicher gibt es vereinzelt Gebiete, wo Gemeinden langsam wachsen, aber der eigentliche Zustand ist dramatisch schlecht. Was machen wir mit diesem Zustand? Warten, bis Missionare aus Asien, Afrika oder Amerika kommen? Ist das unser Anspruch? Ich glaube, dass der Auftrag an uns selbst ergeht. Wir haben in Deutschland sowohl das Geld, die Technik als auch die nötigen Menschen dazu. Leider trauen wir uns wenig zu.
Es ist an der Zeit, dass wir mutiger werden, denn Visionen erfordern Mut! Es hat einer gesagt, dass Visionen ohne Aktionen Halluzinationen sind, und das stimmt. Wir müssen handeln, sonst sind wir nur Träumer. Ich hoffe, dass ihr mit uns eine Vision entwickeln könnt, bei der Menschen gerettet werden und in "finsteren Gebieten" unsere Landes lebendige Gemeinden entstehen. Ich hoffe auch, dass ihr einen langen Atem habt, denn eine Vision braucht in der Umsetzung viel Geduld.
James Watt, der Erfinder der Dampfmaschine und damit der Gründer der modernen Welt, hat zu einem Zeitpunkt seines Lebens folgende frustrierende Worte gesagt:
"Es gibt nichts Törichteres im Leben als das Erfinden. Ich bin jetzt fünfunddreißig Jahre alt und habe der Welt noch nicht für fünfunddreißig Pfennige genützt."
Gott sei Dank hat er weiter gemacht und sein Durchbruch ist in Pfennigen nicht mehr zu beziffern. Bei unserem Auftrag geht es um viel mehr, wir haben das Licht der Welt in unseren Händen und das muss in die Finsternis! Ihr könnt uns dabei unterstützen, denn wir brauchen euch und euere Gaben!
Der Topmanager Rolf Stomberg hat einen wichtigen Satz gesagt:
"Der Weg von der Vision zur Aktion endet bei den einzelnen Mitarbeitern, die sich konkret mit einer Aufgabe zu befassen haben."
Und er hat Recht! Ich hoffe, ihr lasst euch für unsere Vision gewinnen!
Euer Eugen
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